ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Ein verzweifelter aramäischer Bischof in Berlin

Der Erzbischof aus Mossul im Nordirak ist nach Berlin gekommen, um das Leid durch den Terror des „Islamischen Staats“ zu schildern. Und er ist entsetzt über das Schweigen der islamischen Offiziellen in der Region.

Emil Shimoun Nona, Erzbischof von Mosul (Foto: Jörg Volpers, katholische Militärseelsorge)

Es ist der Alarmruf eines Verzweifelten: Emil Shimoun Nona ruft Deutschland und die internationale Staatengemeinschaft zu mehr humanitärer Hilfe für hunderttausende Flüchtlinge im Nordirak auf. Die Menschen seien angesichts der „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, die die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) begehe, am Ende, sagt der chaldäisch-katholische Erzbischof von Mossul. Und der Geistliche aus dem Nordirak ist auch frustriert über ausbleibende Reaktionen islamischer Autoritäten. Nicht ein einziger muslimischer Geistlicher oder Gelehrter habe ihn angerufen und ihm und den Christen seine Solidarität erklärt.

Nur für wenige Tage hat Emil Shimoun Nona den Nordirak verlassen. „Ich habe noch Stunden vor meiner Abreise gezweifelt, ob ich die Menschen allein lassen kann“, sagt er. Und fügt rasch hinzu: „Ich muss schnell zu ihnen zurück.“ Also zu den Menschen, die vor dem Terror der IS-Miliz geflohen sind und denen die Schergen des „Islamischen Staates“ nichts gelassen haben außer der Kleidung am Leib.

Ein Bischof als Flüchtling

Weiterlesen: http://www.dw.de/ein-verzweifelter-bischof-in-berlin/a-17880634

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 30. August 2014 von in Artikel über Aramäer, Völkermord - Christenverfolgung.

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