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Mein Bischofssitz ist jetzt Hauptquartier des IS

Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ ist weiter auf dem Vormarsch. Nun zeichnet der Erzbischof von Mossul, Emil Schamoun Nona, ein dramatisches Bild. Sein Vorgänger wurde 2008 entführt und ermordet. Nun haben die Extremisten den Sitz der Erzdiözese als Hauptquartier genommen.
Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ breitet sich im Irak immer weiter aus und macht offenbar auch vor religiösen Häusern nicht Halt. In einem Interview berichtet der Erzbischof von Mossul, Emil Schamoun Nona, über die dramatische Situation. Erst sei die syrisch-katholische Kirche abgebrannt worden. Nun halte die IS auch den Bischofssitz besetzt.
„Die IS-Terroristen haben ihn als Hauptquartier genommen. Sie haben viele kirchliche Einrichtungen oder Kirchen als Depots, Quartiere oder Gefängnis übernommen, auch um sich besser vor Bombenangriffen zu schützen. Mein Bischofssitz ist jetzt das Auto, mit dem ich die Flüchtlinge aufsuche“, so der Erzbischof.
Zehntausende Christen vertrieben

Mit der Besetzung der zweitgrößten irakischen Stadt Mossul sind Hunderttausende Menschen vor der IS geflüchtet. Die Vertriebenen würden nach der Flucht mehrheitlich in Erbil und der Umgebung unter desaströsen Bedingungen leben. Es fehle an allem, die Menschen hätten kein Wasser und keine Lebensmittel. Sie würden in leerstehenden Gebäuden oder auf der Straße hausen, auf dem nackten Boden schlafen.
Besonders die Christen leiden in diesen Monaten unter der Macht des Islamischen Staats. „Innerhalb von zwei Stunden mussten Zehntausende Christen ihre Häuser und Wohnungen verlassen und durften nur mitnehmen, was sie am Leib trugen“, berichtet der Erzbischof.
Schutz durch die irakische Armee fanden die Menschen nicht. Mehr als 50.000 irakische Soldaten seien vor lediglich 500 IS-Kämpfer geflohen. Und auch die Muslime, mit denen die Christen Jahrzehnte in freundschaftlicher Nachbarschaft gelebt haben, stellten sich gegen sie, plünderten als erste die Wohnungen der Geflohenen, erzählt Nona.

„Deutschland soll Verantwortung übernehmen“ …

Weiterlesen: http://www.focus.de/politik/ausland/bischof-ueber-den-is-terror-im-irak-mein-bischofssitz-ist-jetzt-hauptquartier-des-is_id_4094613.html

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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