ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Aufruf zur Mahnwache in Berlin: „Minderheiten droht Vernichtung – Selbstverteidigung ermöglichen!“

01. September 2014
Platz des 18. März in Berlin-Mitte

Plakate zur Mahnwache 
Einige unserer GfbV-Plakate zur Mahnwache

Mit einer Mahnwache am Brandenburger Tor wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Montag, den 1. September 2014, ab 12 Uhr die Entscheidung der deutschen Bundesregierung begrüßen, Rüstungsgüter nach Irakisch-Kurdistan zu liefern. Am gleichen Tag findet im Deutschen Bundestag ab 14 Uhr eine Debatte über die Waffenlieferungen in den Irak statt. 

Zum Schutz der Minderheiten und zur Verhinderung von Genoziden an christlichen Assyrern/Chaldäern/Aramäern, Yeziden, Shabak, Turkmenen und Kurden im Nordirak fordern wir die Mitglieder des Bundestages sowie die Bundesregierung auf, dem Irak Militärhilfe für den Schutz der Minderheiten gegen die „Barbaren des 21. Jahrhunderts“ zukommen zu lassen. 

Tilman Zülch, Generalsekretär der GfbV, und Repräsentanten der yezidischen, assyro-aramäischen und kurdischen Verbände in Deutschland wollen persönlich einen gemeinsamen Appell an Prof. Dr. Norbert Lammert, den Präsidenten des Deutschen Bundestages, übermitteln. Neben der GfbV haben auch der Bundesverband der Aramäer in Deutschland, der Zentralrat der Yeziden, der Verband der Vereine aus Kurdistan (KOMKAR) und Zentralverband der assyrischen Vereinigungen in Deutschland (ZAVD) den Appell unterzeichnet, der gleich zu Beginn der Mahnwache um 12 Uhr übergeben werden soll. 

In dem gemeinsamen Appell werden alle Mitglieder des Deutschen Bundestages dazu aufgerufen, die Entscheidung für militärische Hilfe zum Schutz der Minderheiten und zur Verhinderung von Genoziden mit einem Parlamentsbeschluss zu untermauern. „Setzten Sie bitte ein starkes Zeichen! Lassen Sie Hunderttausende Frauen, Kinder, Alte und Angehörige von ethnischen und religiösen Minderheiten im Irak und in Syrien nicht im Stich! Sie warten auf eine Rettung durch die internationale Staatengemeinschaft“, erklärt Tilman Zülch. 

In dieser für Yeziden, Assyrer/Chaldäer/Aramäer, Turkmenen schweren Zeit ist jede Hilfe zum Schutz von Hunderttausenden Flüchtlingen gegen den islamistischen Terror willkommen. Unsere jüngste Geschichte verpflichtet uns alles dafür zu tun, dass Völkermord, Massenvertreibung und Massenvergewaltigung sich nicht wiederholen. 
Den gemeinsamen Appell können wir Ihnen gern auf Anfrage zukommen lassen. 

Für Nachfragen ist der GfbV-Nahostreferent Dr. Kamal Sido erreichbar unter Tel. 0551 49906 18 oder nahost@gfbv.de.

Quelle: http://www.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=2774

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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