ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

We are the future!

Der damalige Zypern-Krieg und die Bedrohungen der Aramäer in der Südosttürkei!

Vor fünfzig Jahren, in der Nacht vom 6. auf den 7. September 1955, begannen in der Türkei antigriechische Pogrome, die dazu führten, dass nahezu hunderttausend Angehörige der Minderheit das Land verließen. Ausgelöst wurden die blutigen Ausschreitungen mit Dutzenden von Todesopfern in Istanbul und Izmir vordergründig durch den Zypern-Konflikt.

Ein fanatisierter Mob setzte in Istanbul 72 orthodoxe Kirchen und über 30 Schulen in Brand, schändete christliche Friedhöfe und verwüstete rund 3500 Wohnhäuser und mehr als 4000 Geschäfte. Die Polizei sah untätig zu, wie geplündert, vergewaltigt und zu Tode gequält wurde. Die blinde Zerstörungswut schilderte in seinen Jugenderinnerungen der prominente Autor Orhan Pamuk, gegen den die Staatsanwaltschaft in Istanbul kürzlich Anklage wegen „öffentlicher Herabsetzung des Türkentums“ erhoben hat.

Wegen der strategischen Bedeutung der Türkei im Kalten Krieg drückten die USA beide Augen zu, Griechenland stellte aus Protest vorübergehend die Mitarbeit in der NATO ein. Großbritannien, damals noch Kolonialmacht in Zypern, sah sich mit dem bewaffneten Widerstand der griechischen Untergrundbewegung EOKA unter General Georgios Grivas konfrontiert und suchte ein Bündnis mit der Türkei.

Im Jahre 1960 drohten die radikalen Muslime an, einen Völkermord an der aramäische Bevölkerung zu verüben – der Grund dafür war der anhaltende Zypern – Krieg. Als diese Nachricht in den Dörfern und Städten der Südosttürkei ankam, versetzte sie die aramäischen Christen sowie ihre armenische und griechischen Brüder und Schwestern in Angst und Schrecken. Die Erinnerung an das wurde wach, was ihre Eltern erleben mussten als deren Vorfahren von den Muslimen umgebracht wurden – spricht der erste Völkermord. Damals starben mehr als 5 Millionen Christen. Die Androhung das ein zweiter Völkermord stattfinden wird, löste eine Katastrophe aus, bei der Panik und Angst innerhalb der aramäischen Bevölkerung ausbrach. Yezidin und Muslimische Gruppen konnten zwar diesen Aufstand verhindern, doch dies nur mit einem starken Widerstand seitens der Yezidin und einiger Muslimischen Gruppen. Aber auch einige mutige aramäische Patrioten haben sich gegen die radikalen Aufständischen verteidigt.

Doch diesmal waren die Aramäer auf das zweite Massaker oder Völkermord vorbereitet. Sie waren vorbereitet und hielten ständig Wache, da sie nicht wussten, wann genau der Zeitpunkt sein würde zum Anschlag gegen die Christen in der Südosttürkei (Tur-Abdin).

Wir erinnern Sie daran, das die Türkei ständig aramäische Jugendliche zur Armee zwang, um gegen die Zypriotische Armee zur kämpfen. Wer sich weigerte an dem Krieg teilzunehmen wurde geschlagen bzw. gefoltert oder ermordet. Dafür haben wir viele Beweise.

Wir haben unsere Informationen von unseren Eltern und wissen das so ein feiger Aufstand seitens radikaler türkischer Faschisten und Muslime stattgefunden hat, und wir werden diese Wahrheit nicht vertuschen – im Gegenteil wir werden es weiterhin an die Öffentlichkeit bringen.

Nieder mit dem Faschismus und Terrorismus der Muslime gegenüber den Christen in der Türkei.

Autor: Lukas Beth Malke Saliba

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 5. September 2014 von in Artikel über Aramäer, News aus aller Welt, Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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