ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Christen gehen in Leimen auf die Straße

Eine ökumenische Mahnwache soll Solidarität für verfolgte Christen zeigen – Die Gemeinde der Aramäer verleiht dieser Demonstration eine besondere Bedeutung

11.09.2014, 06:00

Leimen. (fi) Alle fünf Minuten wird auf dieser Welt ein Christ ermordet. Seit die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) die Nachrichtenlage beherrscht, rücken die Massaker an Christen verstärkt in den Blickpunkt. Christen aus Leimen wollen jetzt ein Zeichen setzen: Der katholische Pfarrer Arul Lourdu und sein evangelischer Amtskollege Steffen Groß rufen zur Mahnwache auf. Zusammen mit der syrisch-orthodoxen Kirche von Antiochien in Leimen wird ab morgen, 12. September, 15 Uhr, freitags auf dem Georgiplatz in Leimen offen demonstriert.

„Damit soll ein Zeichen gesetzt werden für Christen, darunter auch Kinder, die jeden Tag gefoltert, verfolgt und getötet werden“, sagt Pfarrer Lourdu in seinem Aufruf an die Christen in Leimen und Umgebung. „Als Mitchristen können wir dazu nicht schweigen“, meint er weiter. Der Zeitpunkt wurde als Todesstunde Jesu bewusst gewählt. Dadurch solle der Öffentlichkeit gezeigt werden, dass Jesus in den vielen Glaubensgeschwistern auch sterbe.

Die Terrormiliz macht systematisch Jagd auf Andersgläubige; wer nicht zum Islam übertritt, wird oft grausam umgebracht. Wer aus Furcht konvertiert, kann zwar Glück haben – ist aber auch vor dem Tod nicht gewappnet. Kirchen und verehrungswürdige Orte werden in die Luft gesprengt, nach einer Statistik der OSZE wird alle fünf Minuten ein Christ getötet.

In Leimen gewinnt diese Mahnwache besondere Bedeutung, weil die Aramäer – und damit die Glaubensgemeinschaft der syrisch-orthodoxen Kirche – teilnehmen. Als Mitglieder einer der ältesten Kirchen überhaupt leiden sie in ihren Ländern besonders unter der Verfolgung durch die IS. „Wir dürfen nicht so tun, als ob nichts wäre“, erläutert Pfarrer Steffen Groß die Motivation für diese ökumenische Mahnwache zusammen mit den Aramäern. „Die Menschen leben mitten unter uns, arbeiten hier in Leimen und sind Teil unserer Gemeinschaft.“

Weiterlesen: http://www.rnz.de/regionheidelberg/00_20140911060000_110748232-Christen-gehen-in-Leimen-auf-die-Strasse.html

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 12. September 2014 von in Artikel über Aramäer, Diaspora, Völkermord - Christenverfolgung.

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