ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Kolloquium zum historischen Königreich Israel und seinen aramäischen Nachbarn

 

Mit den wechselnden Beziehungen des Königreichs Israel zu seinen aramäischen Nachbarn in der frühen Eisenzeit befasst sich ein internationales Kolloquium, das die Theologische Fakultät der Universität Heidelberg vom 1. bis zum 4. September 2014 veranstaltet. Unter der Leitung des Heidelberger Alttestamentlers Prof. Dr. Manfred Oeming werden sich rund 20 Experten mit den Themenschwerpunkten des kulturellen Austauschs, der politischen Grenzen und der „Konstruktion von Identität“ auseinandersetzen.

Die Verbindungen und Kontakte zwischen Israel und Aram mit seiner Hauptstadt Damaskus veränderten sich mehrfach von Rivalität und kriegerischen Auseinandersetzungen zu Allianzen und militärischen Kooperationen. „In der Wissenschaft wird das historische Königreich Israel häufig vor allem im kanaanitisch-judäischen Kontext in der südlichen Levante gesehen. Tatsächlich zeigen aber außerbiblische Quellen, dass dieser Zeitabschnitt der Geschichte Israels vor allem durch die Verbindungen zu Aram-Damaskus geprägt sind“, betont Manfred Oeming, der als Professor für altestamentliche Theologie an der Universität Heidelberg lehrt und forscht. „Ziel unseres Kolloquiums ist es, Israels Platz in der aramäischen Welt zu diskutieren, um neue Einblicke in Kultur, Geschichte und historische Überliegerung zu gewinnen“, so Prof. Oeming. Zu den Teilnehmern der Veranstaltung gehören Wissenschaftler aus Belgien, Deutschland, Finnland, Israel, Italien und der Schweiz.

An das Kolloquium schließt sich der Vortrag von Prof. Finkelstein an. Israel Finkelstein zählt zu den führenden Archäologen Israels. Seit 1992 leitet er gemeinsam mit einem Kollegen die Ausgrabungen der antiken Stadt Megiddo. In der zusammen mit Neil A. Silberman herausgegebenen Veröffentlichung „Keine Posaunen vor Jericho. Die archäologische Wahrheit über die Bibel“, die sich mit der Archäologie Palästinas in der Bronze- und Eisenzeit befasst, widerspricht Finkelstein in weiten Teilen der am Alten Testament orientierten Geschichtsschreibung. Als Gastwissenschaftler hat Prof. Finkelstein in Chicago, Harvard und an der Sorbonne gelehrt. Die englischsprachigeöffentliche Vortragsveranstaltung mit dem Titel „The Archeology of Biblical Jerusalem“ findet am Donnerstag, 4. September 2014, in der Aula der Alten Universität, Grabengasse 1, statt und beginnt um 18 Uhr.

Quelle: http://www.archaeologie-online.de/magazin/nachrichten/kolloquium-zum-historischen-koenigreich-israel-und-seinen-aramaeischen-nachbarn-31557/

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 16. September 2014 von in Artikel über Aramäer, Kultur und Identität.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

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