ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Armin Laschet zu Treffen mit den syrisch-orthodoxen Erzbischöfen

(BPP) „Die Schilderungen der beiden Erzbischöfe über die Vertreibung christlicher Minderheiten in Syrien und im Irak bestätigen auf schlimmste Weise die Berichte, die wir aus den betroffenen Regionen erhalten. Die Terrorgruppe ‚Islamischer Staat‘ geht auf perfide und erschütternde Art und Weise gegen religiöse Minderheiten und Andersgläubige vor. Hunderttausende Christen in Syrien und im Irak sind auf der Flucht vor Vertreibung, Folter und Tod. Das ist die schlimmste Christenverfolgung unserer Zeit“, betonte Armin Laschet, der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen. Anlass war sein Treffen mit den beiden syrisch-orthodoxen Erzbischöfen von Damaskus und Mossul. Die Tatsache, dass es den Dschihadisten beinahe gelungen wäre, die Aramäer, die noch die Sprache Jesu sprechen, zu vernichten, zeige eindrücklich den Handlungsbedarf. „Es braucht dringend eine klare politische Initiative der Vereinten Nationen. Gemeinsam müssen wir die mordenden Brigaden stoppen und den notleidenden Christen zur Hilfe kommen.“

Erzbischof Nicodemus Daoud Matti Sharaf, der Bischof von Mossul, bezeichnete die Lage der syrischen und irakischen Christen als unbeschreibliche Tragödie: „Die Kirchen sind verwüstet, verwaist und entweiht. Unser Bischofssitz St. Ephrem dient den Kämpfern der ISIS als Hauptquartier und Moschee. Nach mehr als 1800 Jahren ist Mossul christenfrei. Ein weiteres Kapitel Urchristentum ist verloren.“

Auch Erzbischof Timotheos Matta Alkhourie aus dem Patriarchat Damaskus schilderte die dramatische humanitäre Lage. „Die Menschen, die als Flüchtlinge völlig mittellos in die Kurdengebiete fliehen mussten, sind krank und unterernährt. Sie benötigen Nahrungsmittel, Unterkünfte, Wasser und Medikamente. Die Koordination der humanitären Hilfe seitens der internationalen Gemeinschaft ist jedoch mangelhaft“, so Bischof Timotheos. „Als Kirche versuchen wir alles aufzubieten, was wir können. Doch wir brauchen dringend Hilfe. Helfen Sie uns!“

Begleitet wurde die Delegation von dem Vorsitzenden des Bundesverbandes der Aramäer in Deutschland, Daniyel Demir. Er verwies darauf, dass es nun auch auf Deutschland ankomme, wie sich die Lage in den Krisengebieten entwickle. „Was sich gerade im Irak abspielt und in Syrien bereits seit Jahren geschieht, ist jenseits der menschlichen Vorstellungskraft. Wir rufen die Bundesregierung auf, die humanitäre Hilfe vor Ort auszuweiten und zu intensivieren. Andernfalls droht der vollständige christliche Exodus und der Flüchtlingsstrom Richtung Europa nimmt weiter zu.“ Sein Verband bietet auf der Internetseite http://www.bvdad.de mit der Spendenaktion „Vergesst uns nicht!“ die Möglichkeit, die verfolgten Christen in Syrien direkt mit Spenden zu unterstützen.

„Jeder von uns ist aufgerufen, die Augen vor den vielen Schicksalen nicht zu verschließen und den Christen in Syrien und im Irak zu helfen“, so Laschet.

Nils Sönksen
Pressereferent
CDU-Landtagsfraktion
Nordrhein-Westfalen
Platz des Landtags 1
40221 Düsseldorf
Tel. 0211 / 884 – 2018
Fax 0211 / 884 – 3313
E-Mail: nils.soenksen@landtag.nrw.de

Quelle: http://bundespresseportal.de/nordrhein-westfalen/item/24592-armin-laschet-zu-treffen-mit-den-syrisch-orthodoxen-erzbisch%C3%B6fen-von-damaskus-syrien-und-mossul-irak-schlimmste-christenverfolgung-unserer-zeit.html

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 19. September 2014 von in Artikel über Aramäer, Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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