ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Dringender Appell des chaldäischen-aramäischen Patriarchen an Muslime

In seiner Grußbotschaft zum islamischen Opferfest forderte Mar Louis Raphael I. Sako eine klare Verurteilung des „gewalttätigen Extremismus, der die Religion entstellt“
04.10.2014

Der chaldäisch-katholische Patriarch Mar Louis Raphael I. Sako hat an die Muslime appelliert, „gewalttätigen Extremismus, der die Religion entstellt“, offen und klar zu verurteilen. In einer Grußbotschaft zum islamischen Opferfest betonte der Patriarch, er sei sicher, dass nicht alle Muslime den Aktionen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) zustimmen. Laut einem Bericht des „Pro Oriente“-Pressedienstes unterstrich Sako die Bedeutung der religiösen und kulturellen Verschiedenheit sowie einer „Kultur des Friedens, der Toleranz, der Gerechtigkeit und des Dialogs“ für die nationale Identität und Einheit des Irak. Hass und Gewalt müssten überwunden werden. Das sei die „road map“ für die Heilung der verstörenden Situation. Es gebe keine Freiheit und keine Würde, wenn die „anderen“ nicht als Geschwister und Partner im Land akzeptiert würden. Versöhnung und Dialog seien die Voraussetzung, um Frieden, Sicherheit und Stabilität wiederherzustellen.
Wörtlich stellte der Patriarch in seiner Grußbotschaft fest: „Wir irakischen Christen sind ein genuiner und essenzieller Bestandteil der irakischen Gesellschaft. Wir möchten Euch Muslime als Partner sehen und mit Euch für den Fortschritt unseres Landes und das Wohl des Volkes zusammenarbeiten. IS hat uns aus unseren Städten vertrieben und sogar in Bagdad sind wir unter Druck. Aber wir sagen Euch, dass wir Euch lieben, weil Jesus Christus uns geboten hat, alle zu lieben“. Als Beispiel eines Muslims, der ein Segen gewesen sei, nannte der Patriarch ausdrücklich den Universitätsprofessor Mohammed Al-Asali, der wegen seiner Ablehnung der Vertreibung der Christen von IS-Terroristen in Mosul getötet wurde.
An die irakische Regierung appellierte Sako, mit der autonomen kurdischen Regionalregierung zusammmenzuarbeiten, um Mosul, die Kleinstädte der Ninive-Ebene und andere Städte rasch zu befreien. Auf diese Weise könnten die rund 1,5 Millionen Vertriebenen vor dem Winter in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.

Weiterlesen:  http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/65087.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 5. Oktober 2014 von in Artikel über Aramäer, Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

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