ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Iraks Christen greifen zu den Waffen

Erstmals stellen sich christliche Iraker mit einer eigenen Miliz den IS-Kämpfern gegenüber. Doch wie stark ist diese Freiwilligenarmee tatsächlich?

In kakifarbenen Uniformen streifen bewaffnete Männer durch die Wüstenlandschaft des Flachlands um Ninive im Nordosten des Irak. Sie bewachen den Ort Scharafija, den kurdische Peschmerga-Soldaten erst vor kurzem den Dschihadisten vom Islamischen Staat (IS) entrissen haben.

Doch die Bewaffneten sind keine Kurden. Die Aufnäher an ihren Armen zeigen eine Flagge, auf der blau-weiss-rote Streifen ein X bilden, in der Mitte ein blauer Stern mit einem goldfarbenen Punkt. Die Flagge weist die Kämpfer als Assyrer aus, als Angehörige der christlichen Minderheit des Irak.

Seit der Invasion der US-Armee im Irak im Jahr 2003 sind im Irak zahlreiche Milizen entstanden. Sie formierten sich meist entlang religiöser Grenzen, als Stammes-Milizen oder als kriminelle Organisationen. Keine dieser Milizen war exklusiv christlich.

Im Angesicht der drohenden Auslöschung des christlichen Erbes im Irak hat sich dies geändert. Mit der Miliz Dwech Nauscha – aramäisch für „künftige Märtyrer“ – stellen sich die Christen erstmals mit einer eigenen Miliz den IS-Kämpfern entgegen.

Weiterlesen: http://www.grenchnertagblatt.ch/ausland/iraks-christen-greifen-zu-den-waffen-128397312

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 5. Oktober 2014 von in Artikel über Aramäer, Völkermord - Christenverfolgung und getaggt mit .

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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