ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Aramäische Nonne im IS-Kriegsgebiet: „Ich habe keine Tränen mehr“

Mit nur einem Koffer reist eine deutsche Ordensfrau nach Syrien und in den Irak – um zu helfen. Eine gefährliche Reise, doch die Nonne hat keine Angst um ihr eigenes Leben. Was sie an den Rand der Verzweiflung bringt, ist die Grausamkeit dieses Kriegs.
Zwei Koffer und eine Plastiktüte, mehr braucht die Nonne Hatune Dogan nicht für ihre Reise nach Syrien und in den Irak. Das wenigste davon ist für sie selbst: In dem großen Koffer ist Kleidung für die Flüchtlinge, vor allem für Kinder. In den kleineren hat sie ihre Ausrüstung gepackt: Laptop, Kamera, Diktiergerät, Notizblöcke, ein Stethoskop. In der Plastiktüte steckt eine zweite Nonnenkutte. „Das reicht für mich“, sagt sie und lacht.

Hatune Dogan, Nonne am syrisch-orthodoxen Kloster im westfälischen Warburg, will in die Flüchtlingscamps im Südosten der Türkei und dann weiter in die Krisengebiete. Sie will Menschen helfen, die auf der Flucht vor den Milizen des „Islamischen Staats“ (IS) sind. Darunter sind viele Christen, sie liegen der Ordensschwester besonders am Herzen. Aber sie helfe auch allen anderen. „Wer bin ich denn, Unterschiede zu machen, wenn Jesus Christus es nicht getan hat?“, sagt sie.

Es wirkt naiv, mit einem Koffer voller Kleidung in eine Region zu reisen, in der mehrere Millionen Menschen heimatlos sind, auf der Suche nach einer neuen Bleibe, einer neuen Zukunft. Aber Hatune hat viel mehr im Gepäck: ihre Fähigkeit, Menschen, deren Angehörige umgebracht wurden, zuzuhören, sie an ihrer Schulter weinen zu lassen, ihnen Gespräche anzubieten.

Humanitäre Großmacht

Weiterlesen dringend empfohlen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/kampf-gegen-is-deutsche-nonne-hilft-im-irak-und-in-syrien-a-999773.html

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Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 1. November 2014 von in Artikel über Aramäer, Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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