ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Völkermord an Aramäer: Tatorte bereist und Gespräche aufgezeichnet

Wattenscheid/Bochum. Vom Völkermord an den Armeniern 1915 hat man zumindest mal gehört. Vom Schicksal der anderen christlichen Minderheiten im Osmanischen Reich, die im selben Jahr massakriert oder zur angeblichen „Umsiedlung“ in die syrische Wüste geschickt wurden, weiß man fast nichts.

Und während die türkische Regierung diese Völkermorde weiter leugnet – ein Christ aus der Region sagt, die betroffenen Völker warten „immer noch auf einen türkischen Willy Brandt“ -, ist es ausgerechnet ein muslimischer Türke aus Bochum, der jetzt rund 1800 Seiten unter dem Titel „Süryaniler ve Seyfo“ (Die Aramäer und das Jahr des Schwerts) vorlegt. Zwölf Jahre hat der Türkischlehrer Kemal Yalcin (62) daran gearbeitet, die Tatorte bereist und 100 Kassetten mit Gesprächen aufgezeichnet. Sein Antrieb: „Ich wollte die Verantwortung erfühlen.“

Nun wurden die drei Bände in der Aula der Heinrich-Böll-Gesamtschule vorgestellt. Und Mustafa Çalikoglu vom Wattenscheider CentrumCultur der Awo machte aus dem Anlass ein großes interreligiöses Stelldichein, mit gefülltem Fadenbrot und Reden mit Übersetzungen aus dem Aramäischen ins Türkische und aus dem Türkischen ins Deutsche. Dazu gab es hohen Besuch von Gemeinden und Verbänden sowie Grußworte hiesiger Politiker. Güte über Unduldsamkeit zu stellen und das Verbindende über das Trennende – insgesamt war das der Tenor auf dem Podium. Der evangelische Pfarrer Horst Grabski sagte, es sei für ihn „sehr beschämend, dass durch ,Pegida’ der Fremdenhass neu geschürt wird“. Er forderte, den interreligiösen Dialog auf Augenhöhe weiterzuführen.

Tatorte bereist und Gespräche aufgezeichnet – | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/wattenscheid/tatorte-bereist-und-gespraeche-aufgezeichnet-aimp-id10157386.html#plx434096750

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 20. Dezember 2014 von in Artikel über Aramäer, Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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