ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Brand im Hochhaus: Ein Aramäer tödlich verletzt

4.20 Uhr am frühen Montag. In einer Wohnung in der Oberbettringer Oderstraße beginnt es zu brennen. Sehr schnell steht alles in Flammen. Und dann beginnt eine dramatische Rettungsaktion. Ein Mann stirbt.

SCHWÄBISCH GMÜND (bt). Waldemar Engel aus dem zweiten Stock hört es noch immer: Überall im brennenden Haus, sagt er, haben Bewohner auf ihre Heizungen geschlagen, dass es durch alle Wohnungen dröhnte und hallte: Wacht auf, wacht auf. Und: Helft uns. Im ersten Stock – Hochparterre – war Feuer ausgebrochen; es brannte lichterloh. Das Treppenhaus wurde in kürzester Zeit zum Schornstein; dichter, todbringender Rauch stieg nach oben. Bereits bei den ersten Notrufen wurde klar, dass es Menschen gab in diesem Haus, die vom Rauch im Treppenhaus eingeschlossen waren: Großalarm im Gmünder Raum.
Anatoli Schramm, 54, aus dem achten Stock, riskierte nur einen kurzen Blick aus der Wohnung, warf die Tür wieder zu und begann sofort, damit, sie abzukleben. „Es wäre Wahnsinn gewesen, rauszugehen. Ich wusste, dass wir dort gestorben wären.“ Und dann begann das Warten. Die Einsatzkräfte, die zuerst kamen, sahen verzweifelt rufende und winkende Bewohner an Fenstern und Balkonen: „Hilfe.“ Waldemar Engel und seine Frau wurden „mit Gasmasken“ rausgebracht, wie er erzählt – die Feuerwehr spricht von einer Rettungsglocke.
Schramm und seine Frau sowie andere Bewohner der oberen Stockwerke wurden über die Drehleiter gerettet. Niemand weiß bislang, warum der 79-​jährige Syrer aus dem dritten Stock ins verrauchte Treppenhaus ging. Seine bettlägrige, auf den Rollstuhl angewiesene Frau blieb in der Wohnung zurück – unverletzt –, ihn fand die Feuerwehr leblos liegend auf der Treppe; der Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Mitbewohner vermuten, der Mann wollte in Panik Helfer suchen, um seine Frau in Sicherheit bringen zu können.

Weiterlesen: http://remszeitung.de/2014/12/22/brand-im-hochhaus-ein-mann-toedlich-verletzt/

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 22. Dezember 2014 von in Artikel über Aramäer, Diaspora.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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