ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

We are the future!

Massenmörder stehen unter Artenschutz

FAZ empört sich über „gezielte Tötung“ von Taliban oder Stockholmsyndrom im Endstadium

Wer heute einen erotischen Roman schreibt, ohne dass dort gedemütigt, vom Fußboden gegessen und gequält wird, kann sich das Porto für den Verleger sparen. Sadomasochismus ist angesagt. Ohne Peitsche, Knebel und Handschellen und Hundehalsband geht gar nichts! Die leidenschaftliche Lust an Unterwerfung ist nach dem „Kollektiven Stockholmsyndrom“ die politische Volkskrankheit Nummer eins. Stellen wir uns ruhig die Welt als großen Sadomaso Club vor. Da haben wir auf der einen Seite, die finster dreinblickenden, schwarz gekleideten IS-Mörder-Banden, die im Namen Allahs, Kurden, Jesiden, Aramäern und gelegentlich auch Journalisten die Köpfe abschneiden, Frauen vergewaltigen und versklaven, die Taliban, die zu Hunderten Kinder ermorden, die Boko Hama, die Schulmädchen entführt und wie Zuchtvieh auf den Sklavenmärkten anbietet und auf der anderen Seite die Masochisten, sprich Journalisten, die über all diese mutmaßlichen Vorgänge berichten, schön sachlich, wertneutral und vor allem politisch korrekt. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Gruppen klappt vorzüglich. Dank digitalem Fortschritt stellen die schwarz gekleideten Mitarbeiter ihre sadistischen Grausamkeiten auch gleich ins Netz, posieren mit abgeschnittenen Köpfen und winken mit ihren Riesenknarren freundlich in die Kameras. Da bekommen einige JournalistInnen gleich einen Multiorgasmus. Hartgesottene Gutmenschen, wie Herr Todenhöfer, besuchen die Jungs sogar in ihren Feldlagern und plaudern mit ihnen am Lagerfeuer über Gott und die Welt. So wie seinerzeit Alibaba bei den vierzig Räubern.

Nun passiert es aber gelegentlich, dass auch mal die Sadisten dran glauben müssen. Leider bieten sie für die masochistische Schreiberzunft keine virtuelle Lustbarkeit, da meist nach einem Drohnenangriff nicht mehr viel von ihnen übrig bleibt, jedenfalls nichts was auf der Titelseite für Aufsehen sorgt, kein abgeschnittener Kopf an dem noch ein blut verschmiertes Kreuz bammelt, sondern nur Trümmerteile wie bei einem Autounfall auf der A5. Darüber sind die Masoschreiber maßlos empört. Das ist fast ein journalistischer Ejaculatio praecox. Das geht alles viel zu schnell. Keine erschütterten Eltern, die um ihre entführte Tochter weinen. usw.

Bist Du Masochist?
Werde Journalist!

Zurzeit wird in den Schreibstuben der Sadomaso-Clubs deshalb heiß darüber diskutiert, ob die GEZIELTE TÖTUNG eines schwarz gekleideten, sadistischen Mitarbeiters überhaupt erlaubt ist, und so wartet die bekannte Deutsche Gutmenschgazette FAZ mit der sinnigen Headline auf: „Bundeswehr und BND sollen bei gezielten Tötungen geholfen haben“ Zitat: „Laut einem Zeitungsbericht waren Deutsche in die Jagd auf Taliban und Terroristen stärker VERSTRICKT als bisher bekannt.“ Da haben wir es. Die Stricke! Sind sie nicht Hauptinstrument beim Fesselsex? Und diese Stricke, die sonst von den Taliban benutzen werden um entführte Entwicklungshelfer zu knebeln, werden jetzt von der Bundeswehr zweckentfremdet. Wie infam! Die Bundeswehr geht nach Afghanistan um Terroristen zu töten! Dafür werden die Leute doch gar nicht bezahlt. Das schlimmste an der Sache ist jedoch, dass scheinbar einige mutmaßliche Normalbürger – Unbelehrbare gibt es immer wieder – diesen wohlwollenden Taliban freundlichen Artikel gar nicht verstanden haben. Da schreibt doch tatsächliche ein „sprachloser Leser“ folgendes in die Kommentarspalte:
„Taliban-Terroristen versuchen unermüdlich und absichtlich unsere Soldaten umzubringen und da wagt es die Bundeswehr zurückzuschlagen. Unerhört! Darf man in einem Krieg den Gegner überhaupt noch töten? Oder höchstens nur versuchen dem Angriff auszuweichen ohne dabei den Gegner selbst zu verletzen.“
Ein anderer versteift sich doch tatsächlich zu der kühnen Behauptung: „Krieg ist immer gezieltes Töten, sonst wäre ja Frieden“
Wie naiv diese Zeitungsleser doch sind, wie platt und rassistisch-rechtslastig ihre Argumente.
Noch besorgniserregender, ja fast sträflich ist, dass sich immer mehr von diesen unbelehrbaren Typen auf einem Platz in Dresden versammeln und gegen die von der Presse lancierten „Artenschutzprogramme für Massenmörder“ demonstrieren, dabei lauthals „Lügenpresse“ skandieren oder Journalisten als „Pressenutten“ beschimpfen. Aber Hand aufs Herz, ist es nicht genau das, was die Damen und Herren von der schreibenden Zunft wollen? Beschimpft und bedroht werden? Ist das nicht vertrautes Terrain, angesichts der offner Sympathie für Hass-Rapper, Totschläger und Straßenbanden? Ja doch! Böse Buben kommen in die Zeitung und ins Fernsehen, kriegen Bambis überreicht, liebe Jungs dagegen sind langweilige Loser und kommen in die Tonne!

Die schlimmste Form der Lüge ist Totschweigen!

Ein Beispiel: Die große Demonstration von etwa Tausend jungen Aramäern gegen den IS-Terror vor dem Kölner Dom am 26.7. 2014 war nicht einmal den kirchlichen Nachrichtenagenturen eine Meldung wert. Diese lieben aramäischen Jungs und Mädels, die da lautstark gegen den Völkermord ihrer Landsleute demonstrierten, sangen, beteten und sogar tanzten, schafften es nicht einmal in die örtliche Tageszeitung. Warum? Weil sie zu lieb waren! Weil masochistisch veranlagte, moralisch verkommene Medien-Menschen nicht auf Streicheleinheiten reagieren, sondern eben nur auf dicke Prügel. Und je dicker der Prügel ist, je bedrohlicher und grausamer derjenige, der ihn schwingt, je mehr schreibt die Presse darüber. Ein am Stockholmsyndrom erkrankter Masochist ist wie ein Kokainsüchtiger. Er braucht jeden Tag seine Portion Perfidität und Bosheit, sonst bekommt er seinen Griffel nicht hoch. So einfach funktionieren gleichgeschaltete Gazetten. Wie oft hat sich unsereiner in der Fußgängerzone an Infoständen die Füße platt gestanden, Demos gegen Christenverfolgung organisiert, auf Kirchentagen Flugblätter verteilt und doch nie die volle Aufmerksamkeit erreicht. Und nun ertönt in Dresden das Zauberwort „Lügenpresse“ und das Wintermärchen wird wahr. Simsalabim! Die Presse berichtet, und manche Journalisten entdecken mit den letzten Resten ihres noch nicht völlig vernebelten Verstandes, dass die Leute auf dem Platz nicht nur „aus der Mitte der Gesellschaft“ kommen, sondern auch gute Gründe und Argumente haben den Todschweige-Gazetten und Gutmenschen die Freundschaft zu kündigen.

Klaus Lelek

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 31. Dezember 2014 von in Artikel über Aramäer, News aus aller Welt.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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