ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Bis zu 350 Menschen aus christlichen Dörfern entführt

Kämpfer des „Islamischen Staats“ haben deutlich mehr Menschen in ihre Gewalt gebracht als bisher bekannt. IS-Mitglieder sprechen von einer baldigen Freilassung.

Syrien Islamischer Staat

Ein Foto der Al-Baraka-Division des „Islamischen Staats“ (IS) zeigt einen IS-Kämpfer in Tal Tamr in der syrischen Provinz Al-Hassaka am 24. Februar.   |  © AP/dpa

Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat im Nordosten Syriens laut Aktivisten mehr assyrische Christen in ihre Gewalt gebracht als bislang bekannt. Die Extremisten hätten in mehreren Dörfern insgesamt fast 270 Menschen gefangen genommen, sagte der Vorsitzende des Assyrischen Rates in der Region, George Mirza.

Die Sprecherin der in Brüssel ansässigen European Syriac Union, Rima Tüzüm, erklärte, es gebe Informationen aus der Region, dass der IS mehr als 350 Menschen als Geiseln genommen haben könnte. Frauen und Kinder seien von den Männern getrennt und in unterschiedliche Gebiete gebracht worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hatte bisher von 90 entführten Christen berichtet. Über das weitere Schicksal der Entführten gab es keine gesicherten Angaben. Nach Informationen der assyrischen Nachrichtenagentur Aina sagten IS-Mitglieder, die Entführten seien sicher und befänden sich in gutem Zustand. Sie würden in den nächsten Tagen freigelassen.

Weiterlesen: http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-02/syrien-entfuehrung-islamischer-staat

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 25. Februar 2015 von in Artikel über Aramäer, Völkermord - Christenverfolgung.

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