ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Ostern bei Familie Kariakos – Rot wie Blut, weiß wie die Seele

Gronau –

Von wegen Ostern endet an diesem Wochenende. Die Mitglieder der Syrisch-Orthodoxen Kirche feiern das Fest der Auferstehung Jesu eine Woche später. So auch die Gronauer Nahren Kariakos und ihr Mann Hanna mit ihren Kindern Jakob (drei) und Ilona (eins).

Von Rupert Joemann

„Im vergangenen Jahr war es zeitgleich wie hier in Deutschland“, erzählt die 26-Jährige schmunzelnd. Die Aramäerin aus Syrien ist in Deutschland geboren, ihr Mann Hanna, ebenfalls Aramäer, zog vor fünf Jahren aus Syrien nach Gronau. „Im nächsten Jahr soll der Ostertermin vereinheitlicht werden und zwar auf den westlichen Termin“, weiß der 29-jährige Familienvater.

Anders als in Westeuropa beträgt die vorösterliche Fastenzeit bei den Syrisch-Orthodoxen 50 Tage. „Wir Jüngeren fasten in der ersten und letzten Woche“, erzählt Nahren Kariakos. Doch dann richtig. Weder Fleisch- noch Milchprodukte kommen auf den Tisch. Viele Ältere fasten die gesamten 50 Tage. Es gibt aber auch ein Mittelding. So hält sich Hanna Kariakos’ Vater von morgens bis mittags zur Messe an das Gebot. Anschließend darf er nach syrisch-orthodoxer Tradition essen. „Normalerweise werden morgens und abends Messen gefeiert, in der Fastenzeit dreimal am Tag“, sagt Hanna Kariakos.

Weiterlesen: http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Borken/Gronau/1933574-Ostern-bei-Familie-Kariakos-Rot-wie-Blut-weiss-wie-die-Seele

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 6. April 2015 von in Artikel über Aramäer, Diaspora.

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