ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Eine Ausstellung im Gedenken an den 100. Jahrestag des Völkermords an den christlichen Suryoye

„Vor 100 Jahren wurden die orientalischen Christen im osmanischen Reich verfolgt und systematisch ermordet“, teilt Mitveranstalter Elias Cello mit. Am 15. April beginnt die Gedenkveranstaltung mit dem Namen „100 Jahre Völkermord an der christlichen Suryoye im Osmanischen Reich“. Sie beinhaltet neben einer dreitägigen Ausstellung auch eine Demonstration mit anschließender Kundgebung.

Die Ausstellung zeigt Bilder des Massakers aus dem Jahr 1915, das auch als „Sayfo“ bezeichnet wird. Außerdem werden begleitende Informationstafeln gezeigt.

„Wir wollen uns für eine internationale Anerkennung dieses Verbrechens an Aramäern, Assyrern, Armeniern und Pontos-Griechen einsetzen“, beschreibt Cello das Anliegen. Bisher haben weder das Europäische Parlament noch die Vereinten Nationen die Gräueltaten offiziell anerkannt. Außerdem soll auch die Türkei als „historischer Nachkomme“ des Osmansichen Reichs in die Pflicht genommen werden. Die geschichtswissenschaftliche Aufarbeitung und ein angemessenes Andenken werden auch im Bundestag diskutiert.

„In Göppingen leben zirka 2500 Suryoye, die durch den Genozid betroffen sind“, berichtet Cello. Der Begriff Suryoye umfasst die Völker der Aramäer und Assyrer. „Jede Familie hat einen persönlichen Bezug“, erklärt Cello.

Aus diesem Grund haben sich die syrisch-orthodoxen Kirchengemeinden „Mor Afrom“ und „Mor Jakob“ aus Göppingen sowie die politische Organisation „European Syriac Union“ entschlossen mitzuhelfen. Sie wollen die Anerkennung und historische Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels vorantreiben.

Damit schließen sie sich der Initiative des Patriarchen der syrisch-orthodoxen Kirche an, der mit einem Aufruf an seine Diözesen gebeten hat, das Vorhaben zu unterstützen.

Info: Die Ausstellung ist vom 15. April bis zum 17. April jeweils von 12 bis 20 Uhr auf dem Göppinger Markplatz zu sehen. Am 18. April startet dort ab 13.20 Uhr eine Demonstration.

Quelle: http://www.swp.de/goeppingen/lokales/goeppingen/Gedenkveranstaltung-auf-dem-Marktplatz;art5583,3158852

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Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 14. April 2015 von in Artikel über Aramäer, Diaspora, Völkermord - Christenverfolgung.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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