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Heidelberg: Öffentliche Tagung zur Christenverfolgung im Orient

Im Jahr 1915 wurden auf dem Gebiet der heutigen Türkei Hunderttausende Menschen getötet. Auch 100 Jahre später werden Christen im Vorderen Orient immer noch verfolgt. Im Gedenken an die Gräueltaten veranstaltet die Universität am Wochenende eine Tagung zum Thema „Verfolgt und Vertrieben: Christen im Vorderen Orient 1915 – 2015“. Die renommierten Wissenschaftler aus Europa, Syrien und dem Libanon wollen sich auch mit der aktuellen Situation von Christen im Vorderen Orient befassen.

„Die Ereignisse von damals sind vor dem Hintergrund der kriegerischen Konflikte im Nahen Osten aktueller denn je. Gerade erleben wir wieder, wie Christen dort massiv unterdrückt, verfolgt und aus ihrer Heimat vertrieben werden“, sagte Professor Werner Arnold. Er leitet die Abteilung für Semitistik des Seminars für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients der Universität Heidelberg. Die Verfolgung von Christen wirkt sich auch auf die Konferenz aus. Am Samstag hätte der Metropolit der syrisch-orthodoxen Erzdiözese Homs und Hama als Augenzeuge über den Terror des „Islamischen Staates“ (IS) berichten sollen. Weil in seiner Diözese eine Stadt vom IS angegriffen wurde, musste er allerdings Anfang der Woche wieder zurück nach Syrien reisen. „Der Erzbischof hat mir erzählt, dass das, was vor 100 Jahren geschehen ist, in seiner Diözese bereits wieder Realität ist“, berichtet der Vorsitzende des Bundesverbandes der Aramäer in Deutschland, Daniyel Demir.

„Mit dem im Osmanischen Reich verübten Völkermord 1915 wurden die blühenden Kulturen der Aramäer und der Armenier im Vorderen Orient ausgelöscht“, so Arnold. Begründet wurden die Deportationen und Tötungen im Schatten des Ersten Weltkriegs damit, dass die Armenier an der Seite des Kriegsgegners Russland stünden. Somit galten alle Christen als Verräter.

Weiterlesen: http://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-Heidelberg-Oeffentliche-Tagung-zur-Christenverfolgung-im-Orient-_arid,139398.html

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 9. November 2015 von in News aus aller Welt.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

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