ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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„Wir konnten fühlen, wie die Erde bebte“

Heftige Gefechte im Kurdengebiet bedrohen die kleine Minderheit der Christen. So auch in der südostanatolischen Stadt Diyarbakir

Mit einer weißen Fahne hat sich der letzte christliche Geistliche im südostanatolischen Diyarbakir vor den Kämpfen zwischen türkischen Sicherheitskräften und kurdischen PKK-Rebellen in Sicherheit bringen müssen. Die aus dem 6. Jahrhundert stammende Marienkirche in der Altstadt von Diyarbakir droht nun bei den heftigen Gefechten beschädigt oder zerstört zu werden. „Wir wollen endlich Frieden“, sagte der aramäische Pfarrer Yusuf Akbulut, nachdem er mit seiner Frau die Kirche verlassen musste. „Es reicht.“ Doch viel Hoffnung auf Frieden gibt es nicht.

In Sur, einem Stadtbezirk von Diyarbakir, liefern sich türkische Sicherheitskräfte und PKK-Rebellen seit Wochen heftige Gefechte mitten in dicht bewohnten Straßen und Gassen. Rund 20 000 Menschen sollen bereits aus dem Viertel geflohen sein; viele Häuser und auch Moscheen wurden zerstört. Bei den Zusammenstößen geht es wie bei ähnlichen Auseinandersetzungen in anderen Städten des türkischen Kurdengebietes um einen Machtkampf zwischen der Staatsgewalt und der PKK. Nach Angaben der legalen Kurdenpartei HDP sind bisher rund 200 Zivilisten ums Leben gekommen.

Weiterlesen: http://www.suedkurier.de/nachrichten/politik/8222-Wir-konnten-fuehlen-wie-die-Erde-bebte-8220;art410924,8484674

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 15. Februar 2016 von in News aus aller Welt.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

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