ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Sprache Jesu in Gefahr: Europa soll Aramäisch retten

Osnabrück. Schon Jesus hat Aramäisch gesprochen. Doch jetzt droht die Sprache auszusterben. Ihre meist christlichen Sprecher im Nahen Osten flüchten vor Krieg und Terror nach Europa. Der Experte für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients, Werner Arnold, sieht die Europäer in der Pflicht.

Herr Arnold, welche Bedeutung hat Aramäisch für das Christentum?

Die Bücher Daniel und Esra des Alten Testaments sind in Biblisch-Aramäisch. Die Evangelien aber sind auf Griechisch. Die aramäische Fassung, auf der diese griechischen Formen beruhen, kennen wir nicht. Und die Bibelübersetzung aus dem 2. Jahrhundert ist aus dem Griechischen übersetzt. Sie erfolgte übrigens in einem ost-aramäischen Dialekt, der im damaligen Edessa und heutigen Urfa in der Türkei gesprochen wurde. Jesus selbst hat einen west-aramäischen Dialekt gesprochen.

Können Sie uns etwas mehr über diese Dialekte sagen?

Das Westaramäische oder auch Neu-Westaramäisch wird nur noch in drei Dörfern im Anti-Libanon-Gebirge in Syrien gesprochen. Sprecher der viel größeren Gruppe des Ost-Aramäischen gibt es noch von der Provinz Mardin in der Ost-Türkei bis an den Urmiasee im Iran. Die Sprecherzahl im Orient ist relativ klein. In der Türkei gibt es heute vielleicht noch 2000 Aramäer. Aramäisch wird heute also nur noch in kleinen, vereinzelten Sprachinseln gesprochen. Ein großes durchgehendes Gebiet gibt es nicht.

Weiterlesen lohnt sich: http://www.noz.de/deutschland-welt/gut-zu-wissen/artikel/672934/sprache-jesu-in-gefahr-europa-soll-aramaisch-retten?utm_source=WhatsApp%2B&utm_medium=Link&utm_campaign=Artikel_teilen#gallery&0&1&672934

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 20. Februar 2016 von in Artikel über Aramäer, Kultur und Identität, News aus aller Welt, Sprache und Schrift.

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Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

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