ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

We are the future!

Zu Gast bei »Marbobo« in der Ludwigstraße

(srs). Gießens größter Biergarten ist – zumindest zu später Stunde im Sommer – der Universitätsplatz in der Ludwigstraße. Die Gießener Allgemeine Zeitung hat den Mann besucht, der dafür maßgeblich Verantwortung trägt: Gabriel Artuc steht im Kiosk »Marbobo« hinter der Theke.

marbobo21_030316

Lupe - Artikelbild vergrössern

Seit Juni 2009 führt Gabriel Artuc (l.) das »Marbobo« in der Ludwigstraße.

© Stefan Schaal

Den felsigen, kargen Landstrich umgibt ein Gebirgszug. Weniger als 60 Menschen leben in den einfachen flachen Häusern des Dorfs Günyurdu im Südosten der Türkei. Den an der alten Seidenstraße gelegenen Ort nennen die Aramäer: Marbobo. »Mein Vorgänger stammt aus dem Dorf«, erzählt Gabriel Artuc, Inhaber des »Marbobo« in der Ludwigstraße. »Eigentlich wollte ich den Namen ändern. Bei den Kunden aber hatte er sich schon durchgesetzt.« Auch in der Frankfurter Straße rief der Vorgänger übrigens einen kleinen Kiosk mit demselben Namen ins Leben. »Heute haben die Läden nichts mehr miteinander zu tun«, erklärt Artuc.

Samstagabend. Die Läden in der Fußgängerzone haben längst geschlossen. Stille herrscht vor dem Uni-Hauptgebäude. Zum Sitzen auf den Bänken ist es noch zu kalt. Zu hören ist immer wieder nur eines: das Öffnen und das Schließen der Tür im »Marbobo«. Keine Minute vergeht, in der nicht Kunden im Kiosk vor den Regalen stehen. Es sind kleine Gruppen. Überwiegend Studenten, die sich für den restlichen Abend eindecken mit Chips und Bier, Zigaretten und Wein. »Die Auswahl hier ist einfach besser als an jeder Tanke«, hält ein Gast fest – und greift zu einer Bierflasche. »Bayreuther Hell. Das bekommst du jetzt um diese Uhrzeit höchstens noch im Späti.«

Advertisements

Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 3. März 2016 von in News aus aller Welt.

RSS Blog von Gudrun Eussner

Neueste Twitter Meldungen!

Aktuelle Veranstaltungen!

Spendenaktion für die Aramäer und Christen in Syrien:


Vergesst uns nicht!

Deutschland steh zu deiner Verantwortung! Petition Unterschreiben!

Der Völkermord an 1,5 Millionen Armeniern, über 500.000 Aramäern und anderen christlichen Minderheiten, die Straflosigkeit der Täter, wird von Historikern als Blaupause für den Holocaust und weitere Völkermorde bezeichnet. Bereits Adolf Hitler sagte bei seiner zweiten Rede vor den Oberkommandierenden auf dem Obersalzberg am 22. August 1939 „Wer redet denn heute noch von der Vernichtung der Armenier?“. Die Leugnung eines Völkermords und die Straflosigkeit der Täter stellt einen Nährboden für weitere Völkermorde dar, welche heute immer noch stattfinden! Stoppt die Leugnung von Völkermorden und die Verunglimpfung der Opfer durch die Täter und ihre Nachfahren!

Yes, You Can Say ‘Genocide,’ Mr. Prim Minister Erdogan!

Aktuelle Bildergalerie

Archiv Kalender

März 2016
S M D M D F S
« Feb   Apr »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 877 Followern an

Kategorie

Archiv

%d Bloggern gefällt das: