ARAMEAN YOUTH UNION – Junge Aramäische Union

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Türkei verbietet Verein syrisch-orthodoxer Christen

Vorsitzender will jetzt bis zum Europäischen Menschenrechtsgerichtshof gehen, um den Beschluss revidieren zu lassen
03.04.2015

Die türkischen Behörden haben einen Kulturverein der syrisch-orthodoxen Christen im südostanatolischen Mardin verboten. Der Verein habe gegen das Vereinsrecht verstoßen, lautete die Begründung nach Medienberichten vom Freitag. Demnach wurde der im Jahr 2002 gegründete „Verein für syrisch-orthodoxe Einheit in Mardin“ gerichtlich verboten, weil seine Statuten einen nicht erlaubten Doppelvorsitz vorsehen.
Der Vereinsvorsitzende Yuhanna Aktas zeigte sich empört. Die Entscheidung stelle ein großes Hindernis für die Rückkehr der syrisch-orthodoxen Christen in ihre Heimat dar. Er vermute politische Motive hinter dem Verbot. Aktas kündigte an, bis zum Europäischen Menschenrechtsgerichtshof zu gehen, um den Beschluss revidieren zu lassen.
Die Gegend um Mardin ist die historische Heimat der syrisch-orthodoxen Christen, eine der ältesten christlichen Gemeinschaft der Welt. Ihre Mitglieder sprechen bis heute Aramäisch, die Sprache Jesu. Viele der Christen waren im Zuge der Armenier-Massaker vor hundert Jahren und später durch den Krieg zwischen der türkischen Armee und den PKK-Kurdenrebellen vertrieben worden.
Mehrere zehntausend syrisch-orthodoxe Christen leben heute in Deutschland und anderen westeuropäischen Staaten, während in der südostanatolischen Heimat nur noch wenige tausend Christen leben. Seit einigen Jahren gibt es eine Rückkehrbewegung der Christen, die aber in letzter Zeit ins Stocken geraten ist.

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/68941.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 7. April 2015 von in Artikel über Aramäer, Völkermord - Christenverfolgung.

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